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In Gesprächen mit Cornelia Wiethaler, Geschäftsführerin agravivendi, äußerten Bauern im Bodenseeraum 1998 das Anliegen, Alternativen zur Gentechnik in der Pflanzenzüchtung zu fördern. Die natürliche Widerstandskraft der Pflanzen müsse doch im traditionellen Wechselspiel zwischen Pflanze, Mensch und Umwelt mit ihren Schädlingen und Krankheiten entwickelt werden. Nicht künstlich im Labor. Und auch nicht über Artgrenzen hinweg.

 

Seit 1998 arbeiten wir, zunächst unter dem Dach des NABU (Naturschutzbund Deutschland) an den Fragen einer natürlichen Pflanzenzüchtung als Alternative zur Gentechnik. Gemeinsam mit Regierungsvertretern, Nichtregierungsorganisationen (NROs) und Fachleuten aus Wissenschaft und Politik in der Region, in Deutschland und europaweit. In zahlreichen Ländern der Europäischen Union wurden über 60 Informationsveranstaltungen zum Thema Biologische Vielfalt von Kulturpflanzen und gentechfreie, ökologische Pflanzenzüchtung durchgeführt.

 

Wir haben uns für gentechfreie Regionen engagiert und sind Mit-Initiator der „Gentechfreien Landschaft“ Überlingen.

 

Seit 2006 wurde agravivendi vorüber gehend still gelegt. Es finden keine eigenen Aktivitäten statt. Lediglich Anfragen und Bestellungen werden bearbeitet.